Der erste (und letzte) Ultratrail Grauer Kopf!

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Der erste Ultratrail Grauer Kopf, und zugleich der Letzte! Waaassss?????

Keine Angst, ich mache ja weiter; Mir hat’s gefallen und dem ein oder anderen Läufer vielleicht ja auch.  Die Helfer hatten großen Spaß und die zuschauende Dorfbevölkerung war begeistert. Und bevor ich mich prügeln lasse, fange ich doch direkt mit der Organisation der nächsten Ausgabe rund um den Grauen Kopf an. Nur eben nicht mehr unter dem Namen “Ultratrail”. Rechtliche Gründe zwingen mich zu einer kleinen Namensänderung für die zweite Ausgabe.

Ultramarathon …., zu profan.
Taunus-Trail…., Gibt es schon in ähnlicher Weise
Supertrail….., Neeee

Mal schaun; Man sagt ja Schinderalex, wenn ich wieder mal etwas plane um liebe Läufer quälen und schinden zu dürfen.

Der Duden sagt zu dem Tu-Wort  “schinden”:

BEDEUTUNGSÜBERSICHT
1. quälen, grausam behandeln, besonders jemanden durch übermäßige Beanspruchung seiner Leistungsfähigkeit quälen
2. (umgangssprachlich) sich mit etwas sehr abplagen, abmühen

Das gestrige Feedback der 62 Finisher des 1. Ultratrail Grauer Kopf machte deutlich, dass die Bedeutung des Wortes “schinden” auf jedem Laufmeter zu spüren war.
Was liegt da näher als im nächsten Jahr den “2. Schinder-Trail Grauer Kopf” zu veranstalten.

Aber nun nochmal zurück zum Ultratrail Grauer Kopf.

Zum ersten Mal hatte ich die Seiten gewechselt und war derjenige, der den Finishern die Medaille umhängen durfte, der total nervös die ersten Reaktionen der Läufer auf die ausgearbeitete Strecke abwartete, der DNFs zurück zum Ziel fuhr, der zwischen den VPs pendelte, eigentlich immer und überall gleichzeitig war und der nach heftigem Regen am Morgen die Streckenmarkierungen nachsprühen musste, und das in einem irren Tempo da einige Läufer schneller unterwegs waren als gedacht.
Ich durfte auch derjenige sein, der seit dem 21.03. keine freie Minute mehr hatte, der hunderte Kilometer laufend, wanderned, fluchend und grinsend auf der Laufstrecke verbrachte, der Sponsoren suchen und Helfer organisieren musste, als Website-Administrator fungieren durfte und ein Photoshop-Selbststudium absolvierte damit Logo, Bib und Medaillen dem geplanten Lauf gerecht wurden.
Und das alles hat auch noch Spaß gemacht!

Ob das dann schlussendlich auch alles funktionieren sollte, die Laufveranstaltung erfolgreich werden würde und die Läufer nicht nur zufrieden sondern richtig begeistert sein würden, war ungewiss. Sicher war ich optimistisch und der Zuspruch bei den Anmeldungen machten Mut, aber etwas Angst blieb trotzdem.

Das erste Feedback der Läufer nach Zielankunft war durchweg positiv und auch meine Helfer, die so etwas allesamt zum ersten Mal mitmachten wurden durchweg gelobt. Die Laufberichte von vielen Läufern werden in den Tagen online gestellt. Ich bin in freudiger Erwartung.

Meine Planungs- und Organisations-skills werde ich jedenfalls weiter in die Sache des Ultratrail-Sports stellen und die undurchdringlichen Wälder des westlichen Hintertaunus, im Volksmund auch Nassauer Land genannt, den Trail- und Waldläufern dieser Welt zugänglich machen.

Coming Next:
Der gestrige Ultratrail Grauer Kopf war ein Lauf von Verrückten, für Verrückte. 
Für eine kleine selektierte Schar von 50 Läufern wird es demnächst übrigens zurück auf diese Strecke gehen. Als Winteredition am 26. Januar, und in umgekehrter Laufrichtung ohne Streckenmarkierungen. Von Wahnsinnigen, für Wahnsinnige. 

Für alle anderen wird es in einem Jahr mit dem 2. Schinder-Trail Grauer Kopf in gewohnter Knochenschinderei weitergehen.

Stay tuned!

Euer #Schinderalex

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